Paket 'Essbare Bienen- und Schmetterlingsweide'

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Zusammenstellung mit 10 verschiedenen Samentütchen, einzeln verpackt und beschriftet.

Paket 'Essbare Bienen- und Schmetterlingsweide'

Heute haben wir für Euch wieder ein tolles Paket geschnürt. Enthalten sind tolle Bienen- und Schmetterlingsmagnete, die man auch super in der Küche oder für Tees verwenden kann.


Wilder Oregano

(Origanum vulgare)

Menge ca. 100 Korn

Diese Pflanze ist wohl der Klassiker unter den Pizzagewürzen und aus der Küche kaum wegzudenken. Der würzige Geschmack passt zu vielen meditaranen Gerichten. Aber auch im Garten definitiv ein Must-have. Steht der Oregano in Blüte ist er heiß begehrt bei allen nektarliebenden Insekten. Auch eine Heilwirkung wird ihm nachgesagt, er soll pilkzhemmend und gegen Entzündungen helfen. Unser Oregano wird ca. cm hoch und bildet richtig schöne kompakte Büsche. Er ist mehrjährig und auch winterhart, zudem kommt er auch mit längeren Trockenphasen sehr gut zurecht.

Schnittknoblauch 

(Allium tuberosum)

Menge ca. 20 Korn  

Wir sind vor Jahren auf den Schnittknoblauch gekommen, weil er würzig nach Knoblauch schmeckt, aber keinen unangenehmen Atem hinterlässt. Hier bei uns ist er noch recht selten in den Küchen zu finden, in seiner Heimat  Nepal, Indien, Japan und China aber schon seit Jahrhunderten bekannt.

Er wird eigentlich wie Schnittlauch kultiviert und auch genau so geschnitten. Er wächst dann munter von unten immer wieder nach. Im ersten Jahr sollte man ihn vielleicht noch nicht ganz so stark beernten, damit sich die Zwiebeln gut ausbilden können. Dann hat man viele Jahre Freude daran, denn der Schnittknoblauch ist winterhart und mehrjährig.

Das Laub kann dann von Frühjahr bis in den Herbst hinein geerntet werden, aber auch die Blüten sind nicht zu verachten. Er bildet nämlich herrliche weiße Blütenkugeln aus, über die sich immer sehr viele Schmetterlinge freuen.

Mauretanische Malve

(Malva sylvestris var. mauritiana)

Menge ca. 20 Korn

Die mauretanische Malve ist fast ein Alleskönner. Sie ist dekorativ, die Bienen lieben sie, sie ist anspruchslos und sie verträgt Trockenheit und man kann sie auch wunderbar für Tees verwenden. Bei uns blüht diese winterharte Staude von Juni bis zum Frost. Sie wird ca. 1,50m hoch und hat herrlich leuchtende Blüten. Sie ist ein Kultivar der wilden Malve, wird aber dennoch als Wildstaude geführt.

Der Tee aus Blatt und Blüte wirkt entzündungshemmend, schleimlösend, gegen Husten und Bronchitis. Die Blätter der Malve können wie Spinat zubereitet werden. Haben wir aber bisher selbst noch noch getestet.

Die getrockneten Blüten färben Tees wunderbar blau, nach längerer Ziehzeit türkis, gibt man Zitrone hinzu wird er ansprechend rosa.

Zitronenbasilikum

(Ocimum basilicum)

Menge ca. 50 Korn 

Das Zitronenbasilikum ist ein kräftig hellgrünes Basilikum mit einer fruchtigen Zitrusnote. Wir wuscheln mit Vorliebe darin herum und schnuppern. Ein herrlicher Duft! Eignet sich super für Tees oder einfach für einen sommerlichen Kräuterquark oder auch ganz toll als Eis. Optisch sehr ansprechend mit den weißen filigranen Blüten und den frühlingsgrünen Blättern.

Toller Bienenmagnet!

Echter Borretsch 

(Borago officinalis)

Menge ca. 20 Korn 

Der Borretsch, auch bekannt als Gurkenkraut wird in der Küche zum Würzen verwendet, die Blüten sind toll im Salat. Wir hingegen haben ihn ausschließlich für die Hummeln. Dieses, einjährige Kraut ist leicht zu ziehen und hat auch sonst einen geringen Pflegeaufwand. Auffällig sind die kräftig blauen Blüten, die bis weit in den Herbst hinein noch erscheinen. Somit bietet Borago den Insekten noch eine Nahrungsquelle, wenn andere Pflanzen schon langsam in die Winterruhe wechseln. Und wie man auf dem Bild  sieht  wird dieses Futterangebot auch noch gerne angenommen.

Borretsch ist einjährig, erhält sich aber super durch Selbstaussaat, sodass man ihn eigentlich immer wieder im Garten hat. Er wird ca. 50 cm hoch und breit.

Rote Helmbohne 

(Lablab purpureus 'Ruby Moon')

Menge: 6 Korn 

Ein Hingucker in unserem Garten ist definitiv die Helmbohne. Wegen ihrer 30cm langen duftenden Blüten wird sie gern auch mal Hyazinthbohne genannt. Ursprünglich stammt sie aus Afrika und benötigt bei uns einen warmen, am besten vollsonnigen Platz. Sie kommt mit relativ wenig Wasser zurecht. Das ist ja heutzutage auch nicht zu verachten. Wir haben sie an einem Rankgitter, aber wenn man ihr die Möglichkeit bietet unbegrenzt hoch zu klettern, dann schafft sie locker 7 bis 10m. Also auch sehr schön für Regenrinnen und Co.

Sie ist sehr gut wüchsig und auch sehr blühfreudig und ertragreich. Die jungen Schoten, wie auch die ausgereiften Bohnenkerne sind essbar und sollen sehr aromatisch sein. 

Wenn man sich die Kerne einmal anschaut, dann erklärt sich der Name Helmbohne ganz schnell. Sie sehen nähmlich aus wie weiße Bohnen mit schwarzer Kopfbedeckung.

Wilde Indianernessel

(Monarda fistulosa)

Menge ca. 100 Korn

Immer pünkktich Ende Juni zu unserer offenen Gartenpforte steht unsere Wilde Indianernessel in voller Blüte und wird bestaunt. Zudem tummeln sich hier unzählige Bienenarten und Schmetterlinge.

Diese Monarde hat einen sehr aromatischen Duft nach Thymian und

Minze, den sie schon bei der geringsten

Berührung verströmt. Sie eignet sich ähnlich wie die Scharlachtmonarde für Tee.

Dieser soll gegen Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen sowie Erkältungskrankheiten helfen. Wichtig dabei ist aber, dass man die Blätter dafür vor der Blüte erntet, weil dann die

Blätter ein besseres Wirkungsspektrum haben. Die Blüten eignen sich übrigens wunderbar zum Trocknen. Man kann sie in Duftsäckchen oder Potpourries geben.

Die Wuchshöhe dieser Monarde kann bei passenden Bedingungen

schon bis 1,20m erreichen. Bei uns liegt sie bei ca. 60cm.

Monarda fistulosa ist winterhart und somit mehrjährig. Sie treibt als Staude jedes Jahr wieder aus den Rhizomen aus.

Orangentagetes 

(Tagetes tenuifilia 'Orange')

Menge ca. 100 Korn

In unserem Landstrich gelten Studentenblumen aufgrund ihres starken Geruchs als "Stinkerle". Man benutzt sie vorrangig zur Grabbepflanzung und sie haben im heimischen Garten eigentlich eher keine große Bedeutung. Nur die alten Hasen wissen noch ihre Bedeutung im Nutzgarten. Denn Tagetes sollen schädliche Wurzelnematoden fern halten.

Dabei gibt es neben den klassischen Tagetes (T. erecta und T. patula) noch so viele andere und wertvolle Vertreter.

Kennt ihr eigentlich die Tagetes tenuifolia mit Orangen- oder Zitronenaroma?

Diese beiden gehörten zu den Gewürztsgetes und haben ein herrliches herbes Aroma. Orange nach Orangenschale, Zitrone nach Zitronenschale.

Und genau so können sie auch verwertet werden. In Süßspeisen, in Salaten, als Tee, oder ganz lecker im Naturjoghurt mit etwas Waldhonig. Die Blüten sind etwas kräftiger im Geschmack, junges Laub etwas dezenter und frischer.

Die Pflanze ist einjährig und wird ca. 30 bis 40cm hoch und ist nur wirklich anspruchslos. Ursprünglich stammt sie aus Südamerika, aber unsere heimische Blaue Holzbieme scheint sie über alles zu lieben, denn immer wieder finden wir hier Exemplare.

Echter Flachs

(Linum usiratissiumum)

Menge ca. 80 Korn)

Der echte Lein oder auch Flachs genannt ist ein Alleskönner. Die kleinen himmelblauen Blüten locken viele Insekten an, die Wurzeln lockern den Boden, die Samen (Leinsamen) kann man super in der Küche verwenden und optisch ist der Lein auch noch sehr schön anzusehen. Der Lein ist einjährig und wird ca. 40 cm hoch. Man kann ihn super als Lückenfüller ins Staudenbeet säen aber auch im Kübel macht er keine schlechte Figur.

Speisechrysantheme (Glebionis coronaria)

Menge ca. 40 Korn

Die Glebionis ist dekorativ, insektenfreundlich und schmackhaft zugleich. Sie gilt auch als Heilpflanze, da sie u.a. sehr viel Folsäure enthält. Die Triebspitzen und sich die Blüten kann man gut für Salat nehmen. Geschmacklich erinnert Glebionis an Petersilie oder Rucola.

Die Wuchshöhe ist ca. 80cm und die Blüten erscheinen unermüdlich bis zum Frost, was dankbar von Bienen und auch Hummeln angenommen wird.

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